Die besten Wettanbieter mit Skrill 2026 – zehn Buchmacher und ihre echten Kosten
Ladevorgang...
Stand: Oktober 31, 2026. Die Angaben zu Bewilligungen wurden gegen die Impressen und Wettordnungen der Anbieter sowie gegen die öffentlich einsehbaren Hinweise der Landesregierungen und des Bundesministeriums für Finanzen geprüft.
Wer eine Einzahlung über Skrill erwägt, überlegt selten, wie er zahlt. Er überlegt, was er zahlt. Das ist ein sinnvoller Instinkt, weil der Betrag, der am Ende auf dem Bankkonto landet, sich aus drei Posten zusammensetzt, die nichts miteinander zu tun haben: die Gebühr des Zahlungsdienstes, die Wettgebühr des Bundes und der Quotenschlüssel des Buchmachers. Wer nur einen dieser Posten kennt, rechnet falsch.
tipp3 und win2day sind die zwei Häuser dieser Auswahl, deren Sportwettenprogramm auf einer Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung beruht. Vierklee nennt eine Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Admiral eine der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz, Starsportwetten und Merkur Bets sprechen von einer behördlichen Bewilligung, ohne Land oder Bescheidnummer zu nennen. Im gesamten Feld auffällig: Skrill taucht in keiner dieser Aufzählungen als Zahlungsmethode auf.
Gleich vorweg, weil es sonst fünf Abschnitte später kommt und dann als Kleingedrucktes wirkt: eine Zahlung über ein E-Wallet verändert den aufsichtsrechtlichen Status eines Buchmachers nicht. Sie ändert auch nicht, wie viel Steuer auf einen Wettschein fällt. Sie ist eine Methode, Geld zu bewegen, und sie hinterlässt in beiden Richtungen Spuren auf der Rechnung.
Die zehn Anbieter im Kostenprofil
Zehn Namen stehen in dieser Auswahl, fünf mit österreichischer Bewilligung, fünf ohne. Sortiert sind sie nach dem, was sie dem Wettkunden kosten – die einen über Gebühren, die anderen über einen Quotenschlüssel, dessen Wert ein Haus nicht bekannt gibt.
| Anbieter | Österreichische Bewilligung | Betreiber bzw. gemeldete Bewilligung |
|---|---|---|
| tipp3 | ja – bewilligt | Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H., Bewilligung der NÖ Landesregierung unter dem NÖ Wettgesetz |
| win2day | ja – bewilligt | Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH, Bewilligung der NÖ Landesregierung unter dem NÖ Wettgesetz |
| Starsportwetten | ja – bewilligt | Star Sportwetten GmbH, behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten |
| Merkur Bets | ja – bewilligt | Betreiber nicht genannt, behördliche Bewilligung veröffentlicht |
| Vierklee | ja – bewilligt | Vierklee Wettbüro GmbH, Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0 |
| Admiral | ja – bewilligt | ADMIRAL Sportwetten GmbH, Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz |
| Boomerang Bet | nein – ohne österreichische Bewilligung | keine österreichische Bewilligung, Bewilligung nicht angeführt |
| Slotuna | nein – ohne österreichische Bewilligung | keine österreichische Bewilligung, Bewilligung Anjouan ALSI-152406028-FI2 |
| Tiki Taka | nein – ohne österreichische Bewilligung | keine österreichische Bewilligung, Bewilligung nicht angeführt |
| 20Bet | nein – ohne österreichische Bewilligung | keine österreichische Bewilligung, Bewilligung nicht angeführt |
Die erste Spalte sagt nur, woher eine Bewilligung kommt. Sie sagt nichts darüber, was eine Wette dort kostet. Sechs der zehn Häuser machen in ihren Geschäftsbedingungen gar keine Angabe zu ihrer Marge; ein Vergleich, der eine Quotenspalte druckt, hätte in neun von zehn Zeilen einen Gedankenstrich stehen und würde dem Leser eine Zahl suggerieren, an deren Stelle nichts steht. Deshalb steht in der Tabelle, was sich belegen lässt, und der Rest wird dort beschrieben, wo er hingehört: in der Betrachtung des einzelnen Anbieters.
Der aussagekräftigste Kostenvergleich spielt sich ohnehin nicht zwischen den Häusern ab, sondern innerhalb der Rechnung eines Einzelnen: 2,80 Prozent Abhebegebühr auf einer Seite, 4,49 Prozent Währungsumrechnung auf der anderen, dazwischen ein Betrag, der den Buchmacher wechseln kann, ohne dass eine einzige Bankverbindung sich ändert.
Grundlagen: was ein E-Wallet beim Wetten leistet
Skrill wurde im Jahr 2001 in London unter dem Namen Moneybookers gegründet und trägt seit 2010 seinen heutigen Namen. Betrieben wird der Dienst von der Skrill Limited mit Sitz in London, einem britisch regulierten E-Geld-Institut. Seit August 2015 gehört die Skrill Group zu einhundert Prozent der Optimal Payments Group, die im November 2015 in Paysafe Group umbenannt wurde.

Wer das liest, weiß nun, wem er sein Geld anvertraut. An den Wettmärkten ändert es nichts. Ob eine Einzahlung über Skrill bei einem österreichischen Buchmacher ankommt, entscheidet nicht die Zulassung des E-Geld-Instituts, sondern die Frage, ob die Zahlungsseite des Buchmachers Skrill unterstützt – und das ist die Entscheidung eines privaten Unternehmens.
So funktioniert eine Wette, die über ein E-Wallet bezahlt wird: Einsatz und Gewinn liegen auf einem Guthaben, das nicht das Bankkonto ist. Ausgezahlt wird erst, wenn der Wettkunde aktiv eine Auszahlung anfordert und das Geld sein eigenes Bankkonto erreicht. Genau dort sitzt der Kostentreiber, den kaum einer einkalkuliert, denn das Warten ist beim E-Wallet unauffällig kurz, die Rechnung dafür aber umso sichtbarer.
Die typische Rechnung sieht so aus: Wer 1.000 € über Skrill auf ein Bankkonto zieht, zahlt dafür 28 €. Derselbe Betrag kostet über eine Banküberweisung nichts. Damit ist die Frage, ob sich Skrill lohnt, nicht beantwortet – nur der Preis der ersten Bewegung.
Gewinne auf einem fremden Konto in fremder Währung durchlaufen eine Umrechnung, und die kostet 4,49 Prozent. Ein Gewinn von umgerechnet 500 € gibt davon 22,45 € ab. Der Betrag ist kleiner als bei der Abhebung und er fällt früher an, an der Stelle, an der niemand hinsieht, weil das Guthaben dort noch nicht als Geld wirkt.
Konkreter Lesefall: Wer 20 € gewinnt und direkt auf ein Konto zieht, zahlt die Mindestgebühr von 3,50 €, also 17,5 Prozent des Gewinns. Kein Buchmacher der Welt gibt eine schlechtere Marge bekannt.
Wettseitig zählt die Grenze der Bewegung keineswegs als Kleinigkeit. Ein Buchmacher, der ausschließlich in Euro führt, macht die Umrechnung überflüssig, wenn das Bankkonto ebenfalls in Euro geführt wird. Wer bei fremdwährungsführenden Büchern spielt, zahlt diese Gebühr bei jedem Gewinn erneut. Man wechselt einen Buchmacher in Minuten; die Währung ändert man dort nicht.
Bleibt die ruhende Gebühr. Bei Privatnutzung entfällt die Servicegebühr, solange mindestens alle sechs Monate ein Login oder eine Transaktion erfolgt, andernfalls zieht Skrill monatlich 5,00 € vom Guthaben ab. Aus einem Restguthaben von 40 € wird so in acht Monaten nichts, und das ist kein Skurrilitätsposten, sondern das wahrscheinlichste Schicksal kleiner, vergessener Restbeträge. Wer ein Konto stilllegt, sollte den Rest abziehen.
Vier Zahlen also, die sich wie ein eigener Kostenblock verhalten: 2,80 Prozent plus 3,50 € Mindestbetrag für die Bankauszahlung, 4,49 Prozent je Währungsumrechnung und 5,00 € monatlich beim stillen Konto. Der Buchmacher verdient an keiner von ihnen mit.
Rechtslage: warum ein Bezahldienst keine Bewilligung ersetzt
Sportwetten sind in Österreich nach Bundesrecht kein Glücksspiel. Der Verwaltungsgerichtshof hat den klassischen Sportwettkunden klassisch eingeordnet, und sowohl das Bundesministerium für Finanzen als auch das Bundesfinanzgericht behandeln ihn als Geschicklichkeitsspiel außerhalb des Glücksspielgesetzes. Was daraus folgt: keine Bundesbewilligung, keine nationale Aufsichtsbehörde, keine nationale Buchmacherliste, kein bundesweites Sperrregister und kein gesetzliches Einzahlungslimit für Sportwetten.

Wer Sportwetten annehmen will, braucht eine Bewilligung eines Bundeslandes. Jedes der neun Länder hat sein eigenes Wettengesetz und seine eigene Behörde, etwa das NÖ Wettgesetz mit der NÖ Landesregierung, das Wiener Wettengesetz mit dem Magistrat oder das Oö. Wettgesetz. Die Bewilligung eines Bundeslandes ist damit ein Vorgang, den ein Wettkunde nachprüfen kann – er muss nur wissen, welches Land in Frage kommt. Genau hier verschwindet der Vorteil eines Vertrauensvorschusses: Skrill führt keine Bewilligung. Kein Zahlungsdienst führt sie.
Die beiden bekanntesten Häuser der österreichischen Szene nennen sogar denselben Vorgang. Die Sportwetten von tipp3 stützen sich nach dem Impressum auf das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020, die Bewilligung erteilte die NÖ Landesregierung mit Bescheid vom 10.12.2020 unter der Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020. Die Sportwetten von win2day nennen dieselbe Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung und weisen zugleich darauf hin, dass sie deshalb nicht den Bestimmungen des Glücksspielgesetzes und nicht der Aufsicht des BMF und des Finanzamt Österreich unterliegen. Wer die Lotterie- und Casinospiele von win2day danebenlegt, muss die beiden Regime auseinanderhalten: für sie gilt die Bundeskonzession nach dem GSpG, für die Sportwetten nicht.
Was in einem Land erlaubt ist, legt das Land fest. In Wien sind Wetten auf Sportereignisse zulässig, Wetten auf Politik oder Fernsehsendungen dagegen in der Regel nicht. Wetten auf virtuelle oder aufgezeichnete Rennen sind Glücksspiel und damit kein Sportwettenprodukt; ebenso genießen Livewetten nach Landesrecht einen begrenzten Rahmen, und zwar einen je Land unterschiedlichen. Wien erlaubt Livewetten nur auf Teil- oder Endergebnis, Oberösterreich nur auf ein numerisches Zwischen- oder Endergebnis oder darauf, wer als Nächster punktet. Für Niederösterreich ist die derzeitige Fassung nicht veröffentlicht. Wer die Livewetten eines Anbieters nutzt, sollte nicht von einem Bundesrecht ausgehen, denn ein solches gibt es nicht.
Auch bei den Einsätzen gelten landesrechtliche Obergrenzen: in Oberösterreich und Niederösterreich 500 € pro Wette, in Wien 50 € pro Wette an Terminals ohne Schalter. Ein einheitlicher Bundesrahmen existiert nicht.
Für Wetten, die aus Österreich bei einem Buchmacher im Ausland platziert werden, ist die Bewilligungsfrage nicht geklärt. Eine ausländische Bewilligung – Malta, Gibraltar, Curaçao – ist keine österreichische Bewilligung, und eine österreichische Behörde führt keine Liste der bewilligten Buchmacher. Der Verwaltungsgerichtshof hat die Bewilligungspflicht an den Ort geknüpft, von dem aus der Veranstalter die Daten bereitstellt. Für Oberösterreich hat er das bestätigt. Damit hängt die Beurteilung am Sitz des Servers, nicht an der Zahlungsart und nicht daran, ob ein Betrag über Skrill eingezahlt wurde.
Bußgelder für Anbieter ohne Landesbewilligung gibt es: bis 22.000 € in Wien, bis 20.000 € in Oberösterreich. Ob ein Wettkunde, der bei einem Anbieter ohne Bewilligung wettet, mit einer Sanktion rechnen muss, ist nicht bekannt; für Sportwetten existiert keine Entscheidung, wonach Verluste zurückgefordert werden könnten. Wer also mit einem Rückforderungsargument wirbt, argumentiert ohne Grundlage.
Dasselbe gilt für die Idee, mit Skrill anonym wetten zu können. Ein E-Wallet verschiebt Geld, nicht Identität. win2day verlangt für seine Sportwetten ein Mindestalter von 18 Jahren und einen Wohnsitz in Österreich; die Identität wird vor der ersten Auszahlung geprüft, und die Bankverbindung muss ein Konto im EWR sein, das bei der ersten Auszahlung anzugeben ist. tipp3 fragt bei der Registrierung keine Bankdaten ab, verlangt aber vor der ersten Auszahlung von Gewinnen die Verifikation und bietet dafür ID Austria Vollversion, Bank Ident, Foto Ident mit Chip und Video Ident an. Wer die Registrierung als anonym liest, hat den Vorgang beim falschen Schritt gelesen.
Spielerschutz: was Pausen und Limits für den Geldbeutel bedeuten
Rechtlich gibt es keine bundesweite Vorgabe für Sportwetten. Die Selbstbeschränkungen sind also Geschäftsbedingungen des Anbieters, und damit verhandelbar in der einen Richtung, die für den Kunden zählt: strenger ja, lockerer nein.
Bei tipp3 stehen eine Spielpause von einem, drei oder sechs Monaten zur Wahl, in der das Guthaben im Konto bleibt, sowie eine Selbstsperre von einem, zwei oder drei Jahren, bei der das Guthaben auf das verknüpfte Bankkonto überwiesen wird. Beide sind nach dem Start nicht wieder aufhebbar. Daneben lassen sich ein wöchentliches Einzahllimit von bis zu 1.950 € setzen, ein Einsatzlimit von täglich höchstens 10.000 € und ein wöchentliches Verlustlimit von höchstens 5.000 €.
Die Pausensumme ist hier die entscheidende Zahl und nicht die Einzahllimite. Bei 1.950 € Einzahlung pro Woche müsste jemand ein Jahr lang pausieren, um seine bisherigen Wochenlimits nicht sofort zu wiederholen. Das ist keine Kleinigkeit, sondern ein Signal, dass ein Limit, das dem Kontostand folgt statt dem Kopf, den Weg in die Pause nicht mehr findet. Wer 1.950 € als Wochengrenze setzt, hat die Grenze dorthin gesetzt, wo sein Bankkonto endet, nicht dort, wo sein Verlust beginnt.
Bei win2day ist das Limit jünger gestaffelt: bis zum Alter von 26 Jahren höchstens 250 € pro Woche, gerechnet von Freitag bis Donnerstag, ab 26 Jahren höchstens 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar. Gewinne zählen nicht zum Limit. Wer das liest, sieht ein Haus, das sich die Mühe macht, junge Kundschaft anders zu behandeln als erfahrene; das ist ein bemerkenswerter Einzelzug und kein Standard in dieser Vergleichsgruppe.
Die 250 Euro Wochenlimit entsprechen bei einem Fußballwochenende zwei mittleren Einsätzen. Wer regelmäßig mehr als fünf Einzelwetten am Wochenende platziert, für den ist diese Grenze ein Faktor, den er einplanen muss – nicht bloß eine Formalität im Spielerschutz-Menü.
Der Bundesgesetzgeber hat zuletzt nur einen Teil der Branche angefasst: die GSpG-Registrierung für Glücksspiel sieht ein Sperrregister und ein Limitregister vor, von denen Sportwetten nicht umfasst sind. Eine länderübergreifende Sperre gibt es für Sportwetten bis heute nicht. Wer sich in einem Haus sperrt, sperrt sich nicht in den anderen neun.
Nichts davon ließe sich über die fünf Häuser ohne Bewilligung sagen. Für sie gibt es keinen österreichischen Eintrag, und damit auch keine Landesbehörde, an die sich ein Wettkunde nach einem Streit über eine Auszahlung wenden könnte. Hilfe für Spieler findet sich bei Playsponsible.at – dort landet ein problematisches Verhalten, nicht sein Guthaben, aber der Weg ist derselbe wie bei einem Streit mit einem unbewilligten Anbieter. Wo es keine Aufsicht gibt, gibt es keine Beschwerdestelle.
Was ein Bonus kostet, der über Skrill eingezahlt wird
Willkommensaktionen sind Bedingungen des Betreibers. Ein Gesetz regelt sie nicht, eine Aufsichtsbehörde prüft sie nicht. Was zählt, steht in den Promotionsbedingungen, und dort stehen drei Zahlen: die Umsatzanforderung, die Mindestquote je Auswahl und die Frage, ob eine Einzahlung per E-Wallet überhaupt bonusberechtigt ist.
Die dritte Frage bekommt in diesem Feld fast nie die gute Antwort. Slotuna schließt Einzahlungen per Skrill oder Neteller von der Bonusberechtigung aus, verlangt für Kombiwetten eine Mindestquote von 1,5 je Auswahl, gibt 30 Tage ab der ersten Einzahlung für die Erfüllung des Umsatzes und rechnet höchstens 50 € je Wette auf den Umsatz an. Das ist ein Bündel, das man erst versteht, wenn man es in seine Bestandteile zerlegt.
Der Anlass für solche Bedingungen ist nicht Misstrauen gegen den Wettkunden, sondern eine Eigenschaft des Werkzeugs: ein E-Wallet-Konto lässt sich schnell eröffnen und schnell kündigen; wer Gelder aus einem Bonus an mehrere Häuser zugleich verschieben kann, ist für den Buchmacher ein Vorgang ohne Endpunkt. Die Sperre ist teuer, aber es ist seine Sperre.
Bei Boomerang Bet beträgt der Ersteinzahlungsbonus für Sportwetten 100 Prozent der ersten Einzahlung bis 100 €; für Spieler aus Finnland, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Österreich liegt das Maximum bei 200 €, die Mindesteinzahlung beträgt 20 €. Unter 20 € bewegt sich bei diesem Haus nichts, und wer knapp darunter liegt, sollte sein Geld nicht per E-Wallet einzahlen, um es gleich wieder abzuheben.
Bei Tiki Taka beträgt der Sport-Willkommensbonus 100 Prozent der ersten Einzahlung bis 100 €, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €; berechtigt sind nur Neukunden mit einer ersten Echtgeld-Einzahlung. Der Kreis ist eng gezogen, und die Bedingung „erste Echtgeld-Einzahlung“ ist keine Formalität – sie schließt jedes Konto aus, das von einem E-Wallet gespeist wird, ohne je einen Echtgeldbetrag gesehen zu haben.
Bei 20Bet ist eine Einzahlung nötig, um überhaupt echte Wetten zu platzieren; das Angebot umfasst Live-Ereignisse mit Quotenaktualisierung in Echtzeit. Wer zuerst Skrill auflädt und den Bonus dann beantragt, kauft sich damit oft ein Ausschlusskriterium ein. Zwei Dinge vorab klären: ob der Anbieter E-Wallet-Einzahlungen überhaupt zulässt, und ob sie für die Aktion zählen.
Ein weiteres Argument gegen die E-Wallet-Einzahlung ist die Wartezeit, über die selten gesprochen wird. Ein fortgeschrittenes Verifikationsverfahren beginnt oft erst mit dem ersten Auszahlungsantrag. Wer bis dahin mit Bonuskonditionen beschäftigt war, merkt die Verzögerung erst, wenn er das Geld wirklich braucht.
Auf einem Skrill-Guthaben liegt das Geld noch auf einem Zahlungskonto – wer es verbrauchen will, muss es im Buchmacher einzahlen, und jede dieser Bewegungen bleibt sichtbar. Ein extremes Beispiel für die Grenzen solcher Angebote liefert die Steuer: Selbst ein massiver Bonusbetrag verzehnfacht nicht, was eine Wette am Ende einbringt. Wer 50 € Bonus erhält, braucht, um ihn in Ertrag zu verwandeln, sehr viel mehr als einen einzelnen Gewinn – die Rechnung dafür stellt die Umsatzanforderung, nicht der Bonus selbst.
Wer seinen Bonus vor allem aus einem Grund nimmt, nämlich weil es ihn gibt, sollte sich die Promotionsbedingungen dieses Hauses ansehen, bevor er dort einzahlt. Bei Angeboten mit E-Wallet-Sperre ist der Anbieter dann oft nicht der falsche, nur ein anderer.
Einzahlung, Abhebung und das Timing des Geldes
Die Zahlungsabwicklung entscheidet sich an drei Zahlen: Mindesteinzahlung, Gebühr bei Auszahlung und Währungsumrechnung. Dazu kommt die Frage, wie lange das Geld bis zum Konto braucht. Wer mit einem E-Wallet einzahlt, tauscht eines dieser Probleme gegen ein anderes – die Einzahlung ist sofort und gebührenfrei, die Auszahlung auf ein Bankkonto ist bezahlt.
tipp3 nennt als Einzahlungsmethoden Kreditkarte (MasterCard, VISA, Diners Club), EPS-Überweisung, Google Pay, Apple Pay, PayPal, Paysafecard, EuroBons und Bareinzahlung bei tipp3-Partnern. Kryptowährung ist nicht aufgeführt; Skrill ebenfalls nicht. Einzahlung und Auszahlung in bar bei tipp3-Partnern sind auf höchstens 1.000 € pro Woche begrenzt, und eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann.
Die letzte Bedingung ist der teuerste Satz im ganzen Regelwerk dieses Hauses. Wer 1.000 € über Bareinzahlung bei einem Partner einzahlt, muss diese 1.000 € zuerst vollständig auf Sportwetten umsetzen, bevor er einen einzigen Euro davon abheben kann. Bei größeren Summen rechnet sich dieser Umsatz nicht nebenbei. Bei einer Einzahlung per Skrill entfällt sie, denn E-Wallets zählen nicht als Bargeld.
Bankauszahlungen führt tipp3 werktags von Montag bis Freitag durch, die Überweisung dauert meist noch ein bis zwei Bankwerktage. Als Auszahlungskonto sind nur Konten im EWR zulässig, und eine IBAN kann nur in einem tipp3-Account hinterlegt sein.
Bei Merkur Bets lassen sich Ein- und Auszahlungen nach dem App-Eintrag unter anderem mit PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard vornehmen; der Support ist per In-App-Chat erreichbar. Ein eigenes Konto außerhalb der App lässt sich für Auszahlungen nicht voraussetzen.
Bei Vierklee werden als Einzahlungsvarianten EPS, Klarna und Kreditkarten genannt, ausdrücklich nur einige der verfügbaren Varianten; Auszahlungen erfolgen nach Anforderung auf das Bankkonto.
Bei Starsportwetten, Admiral und den fünf Häusern ohne Bewilligung lässt sich dem öffentlich einsehbaren Material keine eigene Zahlungsliste entnehmen. Wer dort den Weg über ein E-Wallet nehmen möchte, prüft die Auszahlungsseite vor der ersten Einzahlung – nachträglich ändert das niemand.
Die Zeitspanne zwischen Auszahlungsantrag und Bankkonto ist ein weiterer Kostenposten, den niemand mit einem Preis beziffert. Gewinne aus einer Wette, die über Skrill bezahlt wurde, liegen auf demselben Guthaben wie jede andere; ob sie den Kunden am Freitagabend oder erst am Montagnachmittag erreichen, hängt nicht am Wettangebot, sondern am Prüfprozess des Buchmachers.
Eine Bankauszahlung, die zwei Bankwerktage in Anspruch nimmt, schneidet bei einem Fußballwochenende so, dass der Gewinn aus dem Sonntagsspiel am Dienstag ankommt. Wer die Auszahlung für die nächste Woche einplant, hat das eine Sache, die sich mit einer Zahlungsmethode ändern lässt. Der Bargeldweg dagegen ist teuer: Die Obergrenze von 1.000 € pro Woche, verbunden mit der Pflicht, den vollen Betrag einmal umzusetzen, kostet bei größeren Summen einen ganzen Samstag. Das ist die einzige Stelle, an der ein E-Wallet bei tipp3 günstiger ist als die Alternativen.
Die geprüfte Rechnung: 5 Prozent und ihr Berg
Die Wettgebühr in Österreich ist der Posten, der alle Markenrahmen in den Schatten stellt, die sonst in Vergleichen stehen. Sie beträgt für alle Einsätze auf Sportwetten seit dem 1. April 2025 fünf Prozent. Die Bemessungsgrundlage ist der Wetteinsatz selbst. Steuerschuldner ist, wer die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt – nicht der Wettkunde. Die Pflicht gilt auch für Wetten, die aus Österreich bei einem im Ausland ansässigen Anbieter platziert werden.
Was der Gesetzgeber nicht vorschreibt, ist der Weg, auf dem die Gebühr in der Kalkulation landet. Ein Haus kann sie durch die Quoten auf die Kunden überwälzen, sie beim Auszahlungsbetrag einbehalten oder sie selbst tragen. Nur aus seinen eigenen Bedingungen lässt sich sagen, welchen Weg ein namentlich genannter Anbieter gewählt hat. tipp3 gibt an, bei verlorenen Wetten die Gebühr selbst zu tragen, bei gewonnenen Wetten werden fünf Prozent des Gewinns abgezogen.
Damit wird aus einem Steuersatz ein Kostenfaktor für den Wettkunden. Wer 100 € Einsatz zu einer Quote von 2,10 spielt und gewinnt, hat einen Bruttogewinn von 110 €; nach Abzug von fünf Prozent des Gewinns bleiben 104,50 €. Die Wette wird also mit 4,5 Prozent des Einsatzes belastet, nicht mit fünf Prozent.
Bei einer Quote von 1,40 auf einen 100-Euro-Einsatz sieht es anders aus. Der Gewinn beträgt 40 €, davon gehen 2 € ab. Auf den Einsatz gerechnet sind das 2 Prozent – bei dieser Quote trägt der Kunde die Hälfte dessen, was er bei der höheren Quote getragen hätte.
Diese Umkehrung der naheliegenden Erwartung ist der Kern der Sache. Wer kurz spielt, zahlt in Cent weniger, wer lang spielt, zahlt mehr. Eine Quote von 1,40 gibt so nur 1,90 € je 100 € Einsatz an den Kunden zurück.
Beide Rechnungen sind die geprüfte Kalkulation dieser Seite. Sie beruhen auf der Annahme, dass ausschließlich der Gewinn und nicht der Einsatz der Gebühr unterliegt und dass der Anbieter genau den Weg wählt, den tipp3 angibt. Eine einzelne Wette kann dabei weit von diesem Durchschnitt abweichen; die Zahl beschreibt einen Erwartungswert über viele Wetten, nicht das Ergebnis eines einzelnen Wettscheins.
Überwälzung durch die Quoten ist übrigens der unauffälligere Weg. Ein Buchmacher, der fünf Prozent aus einem Quotenschlüssel zieht, muss das nicht ankündigen; die Quoten, die er anzeigt, enthalten die Gebühr dann einfach. Genau deshalb lässt sich die Wettgebühr nur bei einem Haus nachvollziehen, das sie offen ausweist – und tipp3 tut das.
Bemerkenswert bleibt ein Urteil: das Bundesfinanzgericht hat die Beschwerde eines Buchmachers gegen die Fünf-Prozent-Gebühr im Jahr 2026 abgewiesen. Die Gebühr ist damit kein offenes Rechtsrisiko; sie ist ein Faktor, mit dem Kalkulationen belastet werden müssen.
Wie wir die Buchmacher bewertet haben
Bewertet wurden zehn Häuser nach denselben Kriterien, und die Reihenfolge folgt keinem Werbevertrag.
Ausschlaggebend war zuerst, ob ein Anbieter eine österreichische Bewilligung nachweisen kann und ob er den Vorgang so veröffentlicht, dass ein Wettkunde ihn nachlesen kann. Danach zählten die konkreten Kosten: Zahlungswege, Auszahlungsgebühren, Währungsumrechnung und die Bedingungen, an die ein Willkommensangebot gebunden ist. Schließlich die Handhabbarkeit des Spielerschutzes – welche Grenzen ein Haus anbietet, wie lange eine Pause dauern kann und ob sie sich vorzeitig aufheben lässt.
Was wir nicht bewertet haben, und das lässt sich am Rand vermerken: Wir haben kein Haus wegen einer besonders hohen Quote gewürdigt; kein einziger bestimmter Kurs ist belegbar, und aus einer Quote einen Margenwert für eine ganze Marke zu berechnen, wäre geraten. Wo die Zahlen fehlen, steht eine Beschreibung, kein Fantasiewert.
Wer zum Quotenschlüssel ein eigenes Bild will, rechnet ihn aus den Quoten einer einzigen Dreiwegemarke nach: die Kehrwerte der drei Quoten addieren, der Kehrwert der Summe ist der Quotenschlüssel, der Rest bis einhundert ist die Marge. Das ist eine Rechnung, die jeder auf einem Wettschein selbst durchführen kann, und genau deshalb ist sie besser als jede Tabelle, die einen Durchschnitt über viele Spiele behauptet.
tipp3 – das österreichische Haus mit der transparentesten Steuerregel
Das größte österreichische Sportwettenunternehmen ist zugleich das einzige in dieser Liste, das die Frage der Wettgebühr offen beantwortet. Träger ist die Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien, die Rechtsgrundlage für das Portal und die App ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020, die Bewilligung erteilte die NÖ Landesregierung mit Bescheid vom 10.12.2020 unter der Aktenzahl IVW1-Wett-47/001-2020.
Diese Angabe ist der Grund, warum das Haus hier oben steht. Der Anbieter gibt selbst an, bei verlorenen Wetten die fünf Prozent zu tragen und bei gewonnenen Wetten fünf Prozent des Gewinns abzuziehen. Wer das liest, kennt den Preis einer Wette auf den Cent genau, und wer eine Quote von 1,40 spielt, trägt nur zwei Prozent des Einsatzes. Kein anderes Haus in dieser Auswahl liefert diese Rechnung so weit, und nur darauf lässt sich eine Kostenaussage über den Anbieter bauen.
Ein E-Wallet spielt bei der Steuer keine Rolle, weil eine Besteuerung am Zahlungsweg nicht hängt. Der Kostenvorteil liegt an der Stelle, an der Skrill fehlt: Bargeld-Ein- und -Auszahlungen sind auf 1.000 € pro Woche begrenzt, und eingezahltes Guthaben muss einmal vollständig für Sportwetten eingesetzt werden, bevor es ausgezahlt werden kann. Die Verifikation vor der ersten Auszahlung von Gewinnen erfolgt über ID Austria Vollversion, Bank Ident, Foto Ident mit Chip oder Video Ident; bei der Registrierung werden keine Bankdaten abgefragt. Der Spielerschutz kennt eine Pause von einem, drei oder sechs Monaten, eine Selbstsperre von einem, zwei oder drei Jahren ohne vorzeitige Aufhebung sowie ein Wochenlimit bis 1.950 €, ein Einsatzlimit bis 10.000 € täglich und ein Verlustlimit von höchstens 5.000 € pro Woche.
Das Urteil über das Haus: Es ist der Anbieter für den Wettkunden, der wissen will, was eine Wette am Ende kostet, statt es zu schätzen. Die Eigenaussage zur Wettgebühr, die dokumentierte Bewilligung der NÖ Landesregierung und die Bankauszahlung mit einer bis zwei Bankwerktagen ergeben zusammen eine Kostenstruktur, die sich nachprüfen lässt. Barzahler zahlen dagegen den Einsatz noch einmal um, sie spielen eine Wette, um ihren Einsatz zurückzuholen; daran sollte man nicht hängen, wenn man nicht will.
win2day – am strengsten bei jungen Konten, mit einem Kleingedruckten
Die Sportwetten von win2day stützen sich nach dem Hinweis auf der Seite auf eine erteilte Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung und unterliegen damit nicht den Bestimmungen des Glücksspielgesetzes und nicht der Aufsicht des BMF oder des Finanzamt Österreich. Wer auf der Seite Lotterie oder Casino spielt, befindet sich in einem anderen Regime; für die Sportwetten gilt die Länderbewilligung, für die Lotterie- und Casinospiele die Bundeskonzession nach dem GSpG.
Träger ist die Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH. Für die Sportwetten müssen Spieler mindestens 18 Jahre alt und in Österreich wohnhaft sein, die Identität wird vor der ersten Auszahlung geprüft, und die bei der ersten Auszahlung anzugebende Bankverbindung muss ein Konto im EWR sein.
Der auffälligste Zug ist der altersabhängige Rahmen: bis zum Alter von 26 Jahren höchstens 250 € pro Woche, gerechnet von Freitag bis Donnerstag, ab 26 Jahren höchstens 1.680 € pro Kalendermonat, auf Antrag individuell erhöhbar, wobei Gewinne nicht zum Limit zählen. Kein anderes Haus in dieser Auswahl behandelt seine Kundschaft nach Alter unterschiedlich. 250 Euro Wochen und 250 Euro Wochen sind nicht dasselbe wie ein Einzahlungsrahmen, der jede Woche neu beginnt, und zwar an einem anderen Wochentag als der Spielbetrieb.
Auffällig ist zugleich, was aus der Aufsichtslogik folgt: Wer sich bei win2day sperrt, sperrt sich für die Lotterie und die Casinospiele dieses Hauses – nicht für das Sportwettenprogramm, denn dieses läuft nicht unter dem GSpG, und die Reform des Glücksspielgesetzes sieht Sperr- und Limitregister nur für den geregelten Teil der Branche vor.
Das Urteil fällt an der Grenze der beiden Regime: Wer dort Sportwetten mit einem niedrigen Einsatzrahmen sucht, findet eine saubere und nachprüfbare Struktur. Wer aber eine einzige Adresse erwartet, an der ein Einzahlungslimit für Lotterie, Casino und Sportwetten gilt, bekommt drei getrennte Welten und muss drei getrennte Limits setzen.
Starsportwetten – Bewilligung dokumentiert, Anbieter der dahinter steht nicht
Die App-Beschreibung im Google-Play-Eintrag nennt einen Bescheid vom 8. März 2022, mit dem der Starbet24 GmbH die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt wurde. Genannt wird der Anbieter dort als „behördlich bewilligter Sportwettenanbieter“; welches Bundesland die Bewilligung erteilt hat und unter welcher Bescheidnummer, führt der Eintrag nicht an. Als Betreibergesellschaft ist die Star Sportwetten GmbH angegeben.
Die Bewilligung ist damit vorhanden, aber nicht nachprüfbar wie bei tipp3 oder Vierklee. Wer wissen will, welche Behörde wann zugestimmt hat, kommt über die App-Beschreibung nicht hinaus.
Über die Kosten sagt der Anbieter in dem, was öffentlich einsehbar ist, wenig. Zahllose Zahlungswege lassen sich nicht ablesen, und eine Angabe zu Skrill gibt es nicht. Wer dieses Haus probieren will, prüft die Auszahlungsseite im eigenen Konto, bevor Geld hineingeht.
Das Urteil: Der Anbieter taugt für den Wettkunden, den vor allem die stationären Spielstätten ansprechen und dem eine App-Beschreibung als Beleg genügt. Wer aus Wien auszahlt und wissen will, an wen er sich bei einem Streit wendet, muss vorher klären, welches Land die Bewilligung erteilt hat; sonst steht er mit einer Nummer da, die er nirgends prüfen kann.
Merkur Bets – das Haus, das über den Betreiber schweigt
Merkur Bets nennt eine österreichische Bewilligung, ohne Land und Bescheidnummer zu veröffentlichen; auch der Betreiber wird nicht genannt. Nach dem App-Eintrag lassen sich Ein- und Auszahlungen unter anderem mit PayPal, Paysafecard, Visa und Mastercard vornehmen, und der Support ist per In-App-Chat erreichbar.
Fehlende Angaben sind hier nicht dasselbe wie fehlende Bewilligung. Ein Haus kann eine gültige Bewilligung eines Landes besitzen und trotzdem im App-Eintrag nur den Satz stehen lassen, dass es bewilligt sei. Wer nachvollziehen will, was er vor sich hat, findet die Angaben nicht auf der Seite, sondern im Eintrag zum Hersteller der App.
Ein Kostenvergleich lässt sich mit den Angaben zu Merkur Bets nicht führen. Eine Auszahlungsgebühr, ein Mindestbetrag oder eine Bedingung zu Zahlungswegen ist öffentlich nicht zu finden. Wer auf dieses Haus setzt, sollte das als Vorbehalt lesen und keine Kostenrechnung darauf gründen.
Das Urteil: Wer die App ausprobiert, weil er sie schon kennt, ist nicht falsch beraten. Klarheit über die Bewilligung bekommt er nur, wenn er beim Support nachfragt, und vor der ersten Einzahlung ist der richtige Moment dafür.
Vierklee – Tiroler Bewilligung, klare Auszahlungsrichtung
Vierklee nennt seine Bewilligung konkret: eine Bewilligung der Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0. Betreiber ist die Vierklee Wettbüro GmbH. Als Einzahlungsvarianten werden EPS, Klarna und Kreditkarten genannt, ausdrücklich nur einige der verfügbaren Varianten; Auszahlungen erfolgen nach Anforderung auf das Bankkonto.
Das ist eine der wenigen vollständigen Angaben in dieser Liste. Aktenzahl und Betreibergesellschaft stehen da, und der Wettkunde kann beim Land Tirol nachfragen. Wer Wert auf Nachprüfbarkeit legt und keine Tiroler Kundschaft ist, findet in diesem Haus eine der saubersten Papierlagen des Feldes.
Skrill gehört nicht zu den genannten Einzahlungsvarianten. Der Geldweg führt also über eine Überweisung oder eine Karte, und wer die Auszahlung beschleunigen will, hat bei diesem Buchmacher wenig Werkzeug.
Das Urteil: Für den Wettkunden, der eine lückenlos belegte Bewilligung höher gewichtet als die Auswahl an Einzahlungswegen, ist Vierklee eine der klarsten Adressen. Eine Kostenoptimierung mit einem E-Wallet ist hier dagegen nicht vorgesehen, und wer sie braucht, ist im falschen Haus.
Admiral – die größte Marke mit der ältesten Bewilligung im Feld
Admiral nennt eine Bewilligung der OÖ Landesregierung nach dem Oö. Wettgesetz, als Betreiber die ADMIRAL Sportwetten GmbH. Die Gesellschaft hatte ihren Sitz in Gumpoldskirchen und gehörte zur Novomatic-Gruppe; gegründet wurde sie von Walter Grubmüller, und an der Wiener Börse war das Unternehmen von 2001 bis 2006 notiert.
Die Börsenzeit ist eine Randnotiz, aber eine aussagekräftige. Ein Unternehmen, das zwanzig Jahre nach dem Ende seiner Börsennotierung noch in derselben Branche steht, hat sich nicht auf ein Werbeversprechen gestützt. Der Betreiber ist bekannt, die Bewilligung ist nach Landesrecht benannt.
Konkrete Angaben zu Mindesteinzahlung, Auszahlungsgebühr oder Zahlungswegen liefert der öffentlich einsehbare Auftritt des Hauses nicht. Wer dort mit Skrill einzahlen möchte, klärt das vorher; eine Auskunft darüber lässt sich aus dem verfügbaren Material nicht gewinnen.
Das Urteil: Für den Wettkunden, der eine nachprüfbare Bewilligung und eine bekannte Betreibergesellschaft will, ist Admiral eine sichere Adresse. Wer eine Kostenrechnung braucht, muss sie mit den eigenen Bedingungen des Hauses aufstellen, nicht mit einer Vorannahme.
Boomerang Bet – der Bonus, der sich an der Einzahlungshöhe entscheidet
Boomerang Bet hat keine österreichische Bewilligung vorzuweisen; im Feld der fünf Häuser ohne Bewilligung ist das kein Sonderfall, sondern die Regel. Ein Ersteinzahlungsbonus für Sportwetten beträgt einhundert Prozent der ersten Einzahlung bis 100 €; für Spieler aus Finnland, Deutschland, Norwegen, der Schweiz und Österreich liegt das Maximum bei 200 €, und die Mindesteinzahlung beträgt 20 €.
Der doppelte Maximalbetrag für österreichische Spieler ist eine gezielte Ansage an genau diese Gruppe. Sie liest sich großzügig und ist an eine Bedingung geknüpft, die man erst beim Auszahlungsversuch merkt: Ohne Umsatzanforderung lässt sich ein Willkommensangebot nicht abheben. Die genauen Bedingungen stehen in den Promotionsbedingungen des Hauses.
Wer die Bewilligungsfrage für wichtiger hält als den Bonus, wird bei diesem Anbieter nicht fündig. Was er hier bekommt, ist die Aussicht auf den doppelten Bonus-Umfang und keinen österreichischen Ansprechpartner, an den er sich bei einem Streit wenden könnte.
Das Urteil: Ein Haus für den Wettkunden, der einen vergleichsweise hohen Einstiegsbetrag für einen kleinen Einsatz haben will und die fehlende Bewilligung bewusst in Kauf nimmt. Wer sich lieber an einer Landesbehörde beschweren kann, sollte das Häkchen bei diesem Namen nicht setzen.
Slotuna – der Bonus, der E-Wallets ausschließt
Slotuna führt keine österreichische Bewilligung. Als Bewilligung ist für die Marke eine Anjouan ALSI-152406028-FI2 benannt, die keine österreichische Bewilligung ist. Beim Sport-Erstbonus gilt für Kombiwetten eine Mindestquote von 1,5 je Auswahl, der Umsatz ist innerhalb von 30 Tagen nach der ersten Einzahlung zu erfüllen, pro Wette zählen höchstens 50 € zum Umsatz, und Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind nicht bonusberechtigt.
Diese Liste ist der klarste Fall des ganzen Feldes, und zugleich der einzige, in dem eine E-Wallet-Frage ausdrücklich geregelt ist. Wer dort über Skrill einzahlt, verliert den Anspruch auf den Erstbonus. Der Ausschluss richtet sich gegen die Wallets, nicht gegen eine Einzahlung an sich.
Wer den Bonus will, muss auf eine andere Zahlungsart ausweichen und den Einstieg darüber bauen. Damit verschiebt sich der Kostenvergleich des Hauses von der Wettseite auf die Zahlungsseite, und diese Verschiebung ist der ganze Punkt: Der Bonus wird mit der Zahlungsmethode bezahlt, nicht mit der Einsatzhöhe.
Das Urteil: Der Anbieter trennt sauber zwischen dem, was er als Bonus verspricht, und dem Weg, auf dem Geld hereinkommt. Wer über Skrill ein- und auszahlen will, sollte die Bonusfrage hintanstellen und die Bedingungen vorab lesen. Wer den Bonus mitnehmen will, zahlt ihn nicht mit einer Rentabilitätsrechnung, sondern mit einer anderen Zahlungsmethode.
Tiki Taka – der Bonus für die erste Echtgeld-Einzahlung
Tiki Taka hat keine österreichische Bewilligung; die Bewilligung ist für den Anbieter nicht festgestellt. Der Sport-Willkommensbonus beträgt 100 Prozent der ersten Einzahlung bis 100 €, bei einer Mindesteinzahlung von 20 €; berechtigt sind ausschließlich Neukunden mit einer ersten Echtgeld-Einzahlung.
Die Formulierung „erste Echtgeld-Einzahlung“ ist der Kern des Angebots. Wer sein Konto zuerst über Skrill auflädt und den Bonus danach beantragt, könnte damit genau das ausschließen, was die Bedingung verlangt: eine Einzahlung in Echtgeld. Wer auf das Angebot spekuliert, klärt das vorab.
Sonst ist über die Zahlungswege des Hauses in dem öffentlich einsehbaren Material wenig zu erfahren. Eine Einzahlungsgebühr lässt sich ebenso wenig ablesen wie eine Auszahlungsdauer. Wer dieses Haus ernsthaft prüft, sollte das anhand seiner eigenen Bedingungen tun und nicht anhand einer Annahme.
Das Urteil: Das Haus richtet sich an den Wettkunden, der zum Einstieg den Bonus nimmt und die Zahlungsmethode danach wählt. Wer den Bonus an die erste Stelle setzt, sollte die Echtgeld-Bedingung wörtlich lesen – sonst steht er mit einem Konto da, das aus Sicht des Hauses nie eingezahlt hat.
20Bet – die Livewetten im Mittelpunkt, die Bewilligung fehlt
20Bet hat keine österreichische Bewilligung; die Bewilligung ist für den Anbieter nicht festgestellt. Die Sportwetten umfassen Live-Ereignisse mit Quotenaktualisierung in Echtzeit, und für echte Wetten ist eine Einzahlung nötig.
Der Livebetrieb ist die Stärke des Hauses, und genau dort schlägt die Rechtslage der Bundesländer zu. Wien und Oberösterreich erlauben Livewetten nur in einem begrenzten Rahmen – in Wien auf Teil- oder Endergebnis, in Oberösterreich auf ein numerisches Zwischen- oder Endergebnis oder darauf, wer als Nächster punktet. Wie weit ein Anbieter ohne Bewilligung überhaupt in einem bestimmten Land tätig sein darf, hängt an dessen Landesrecht und ist nicht abschließend geklärt. Wer die Liveangebote dieses Hauses nutzt, tut das ohne österreichische Bewilligung im Hintergrund.
Was die Zahlungsseite angeht, ist über die Methoden des Hauses öffentlich wenig zu erfahren. Eine Mindesteinzahlung oder eine Auszahlungsdauer geht aus dem verfügbaren Material nicht hervor. Wer sich für das Liveangebot interessiert, sollte die Einzahlungsbedingungen vorher prüfen.
Das Urteil: Wer live und kurzfristig spielt und die fehlende Bewilligung in Kauf nimmt, findet hier ein Angebot mit laufender Quotenaktualisierung. Wer gerade Livewetten mit einer Bewilligung spielen will, muss vorher klären, welches Land maßgeblich ist, und das kann er bei diesem Anbieter nicht. Wer einen Gewinn ohne Umweg über eine Auszahlungsgebühr will, sollte die Zahlungswege vor dem ersten Wettschein checken, nicht danach.
Häufig gestellte Fragen zu Wettanbietern mit Skrill
Welche Gebühr verlangt Skrill für die Auszahlung auf ein Bankkonto?
Für die Auszahlung auf ein Bankkonto berechnet Skrill 2,80 Prozent des Betrags, mindestens 3,50 €. Auf 1.000 € entfallen also 28 €. Die Gebühr fällt auf einer Einzahlung nicht an, sondern erst auf dem Weg zurück. Wer viel umsetzt und selten auszahlt, spürt sie selten.
Kostet Skrill eine Währungsumrechnung, und wann wird die Servicegebühr vom Guthaben abgezogen?
Bei Währungsumrechnungen fallen 4,49 Prozent an. Die Servicegebühr entfällt für Privatnutzung, solange mindestens alle sechs Monate ein Login oder eine Transaktion erfolgt; andernfalls zieht Skrill monatlich 5,00 € vom Guthaben ab. Aus einem kleinen Restguthaben kann so in wenigen Monaten nichts werden.
Welche Mindesteinzahlung verlangen Wettanbieter bei einer Zahlung per Skrill?
Eine generelle Skrill-Mindesteinzahlung gibt es nicht, weil kein Anbieter dieses Feldes Skrill in seiner öffentlich einsehbaren Zahlungsliste führt. Wo eine Mindesteinzahlung genannt ist, gilt sie ausschließlich für Willkommensangebote: bei Boomerang Bet und bei Tiki Taka jeweils 20 €. Wer dort über Skrill einzahlt, sollte vorher klären, ob die Methode überhaupt zugelassen ist.
Zählen Einzahlungen per E-Wallet bei Umsatzbedingungen und Mindestquote mit?
Das hängt vom Anbieter ab, und eine allgemeine Regel gibt es nicht, weil Bonusbedingungen nichts anderes sind als Geschäftsbedingungen des jeweiligen Hauses. Bei Slotuna sind Einzahlungen per Skrill oder Neteller ausdrücklich nicht bonusberechtigt, und für Kombiwetten gilt dort eine Mindestquote von 1,5 je Auswahl. Wer den Bonus will, liest zuerst, welche Zahlungsmethode überhaupt mitzählt.
Hat ein Wettanbieter, der Skrill akzeptiert, deshalb eine Bewilligung eines Bundeslands?
Nein. Die Bewilligung hängt am Anbieter, nicht am Zahlungsweg, und kein Zahlungsdienst schafft eine. tipp3 und win2day stützen ihre Sportwetten auf eine Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung unter dem NÖ Wettgesetz; für einen Kunden, der die Bewilligungsfrage prüfen will, ist die Bewilligungsnummer aussagekräftig, nicht das Zahlungsmittel.
Wer trägt die Wettgebühr von 5 Prozent, wenn eine Wette mit Skrill-Guthaben bezahlt wird?
Schuldner der Gebühr ist, wer die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt, nicht der Wettkunde. Wie ein Anbieter sie weitergibt, ist seine Entscheidung: über die Quoten, über den Auszahlungsbetrag oder gar nicht. Bei tipp3 wird bei verlorenen Wetten die Gebühr vom Haus getragen, bei gewonnenen Wetten werden fünf Prozent des Gewinns abgezogen.
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Inhalt erstellt vom Team «systemwettengewinn»
